Kufferather Bergbauwanderung

Am 10.10.2018 trafen sich wieder viele Wanderfreunde in Kufferath. Hiltrud und Ewald, unsere Wanderführer, haben sich wieder eine besondere Wanderroute über den Langenbroicher Forst zum „Blauen See“, ausgesucht.

Im Kufferather Tal, zwischen Düren und Kreuzau, wurde früher viel Erzbergbau betrieben. Daran erinnert heute der Kufferather Bergbauwanderweg, der mit zehn Informationstafeln ausgestattet ist und Einiges zu Geschichte und Standorten vermittelt.

Wir beginnen unsere Wanderung an der katholischen St. Hubertus Kapelle, die 1959 eingeweiht wurde. Weiter geht es zum Friesenhof, der um 1765 erbaut wurde und zeitweise als Verwaltungssitz der Stolberger Zink AG (Steigerhaus) und der Firma Hoesch in Schneidhausen diente. Das ehemalige Steigerhaus wurde später zu einem Lokal umgebaut. Sehenswert ist auch die Jugendstil-Veranda. Etwas weiter sehen wir das ehemalige Schachthaus. Wir wandern ein Stück entlag des Kufferather Baches und stehen dann vor einer Abraumhalde, die später als Mülldeponie weitergeführt wurde und seit 2005 still gelegt und rekultiviert wird.

Nun wandern wir in den Langenbroicher Wald zum Blauen See, einem verlandeten Rest eines Tagebaus, der heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Von hier aus geht es Richtung Langenbroich zurück nach Kufferath.

Zum Ausklang haben wir uns wieder in gemütlicher Runde gestärkt. Es war für uns alle wieder ein wunderschöner Wandertag, bei dem selbst das Wetter mitspielte.

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