Fahrt Titisee 19.06.-28.06.2018

Am Dienstag, den 19. Juni 2018 um 08:30 Uhr, ging unsere Reise in Jülich über Düren los. Insgesamt 32 Senioren/Seniorinnen machten sich auf die ca. 490 km lange Tour nach Baden-Württemberg zum Titisee in den Schwarzwald. Nach einer Pause an der Moseltalbrücke gegen 11:00 Uhr und einer weiteren Pause gegen 13:00 Uhr, erreichten wir gegen ca. 17:00 Uhr die Ferienanlage des Erholungswerkes Post, Postbank, Telekom e.V. in Titisee. Hier bezogen wir die geschmackvoll und ansprechend eingerichteten sowie großzügig bemessenen Ferienwohnungen. Gegen 18:00 Uhr gab es im nahegelegenen Parkhotel „Waldeck“ das Abendessen in Büffettform. Nicht alle waren mit der Qualität und Quantität des Essens sowie der Freundlichkeit des Services zufrieden. Auch nach Beanstandung, bei der Leitung der Ferienanlage, konnten wir bis zu unserer Abreise keine Besserung feststellen. Mit einem Spaziergang zum nahegelegenen Titisee, einem Eis oder Absacker, klang unser erste Urlaubstag aus.

Am Mittwochmorgen erfolgte nach dem Frühstück, in der Cafeteria der Ferienanlage, die Gästebegrüßung mit Sektempfang, Anmeldung sowie der Programmvorstellung mit wichtigen Hinweisen. Sowohl der Vor- als auch der Nachmittag standen zur freien Verfügung. Viele nahmen die Zeit war, um den Ort Titisee bzw. den See sowie die zahlreichen Geschäfte zu erkunden. Gegen 18:00 Uhr ging es mit dem Bus in den Ortsteil Rudenberg im südlichen Schwarzwald, zum wunderschön gelegenen Gasthaus „Pauli Wirt“. Neben Sauerkraut mit Püree und Kassler gab es zünftige Musik mit Gesang und Tanz. Gegen 22:00 Uhr wurde schweren Herzens die „Heimreise“ angetreten. Ein wunderschöner Abend fand seinen Ausklang.

Am Donnerstag, den 21. Juni 2018 stand der Vormittag für kurze Unternehmungen zur freien Verfügung. Bei herrlichem Sonnenschein ging die Fahrt um 13:00 Uhr mit dem Bus nach Waldshut. Bei der einstündigen Stadtführung erfuhren wir, dass es sich um eine Doppelstadt im Südwesten Baden-Württemberg handelt, unmittelbar an der Schweizer Grenze gelegen. Gleichzeitig ist Waldshut Kreisstadt und Mittelzentrum mit einer historischen Altstadt. Zwischen zwei markanten Toren strahlt der Glanz der Stadt, als ehemaliges Zentrum vorderösterreichischer Herrschaft am Hochrhein, wider. Den Nachmittagskaffee mit Kuchen genossen wir bei einer Schifffahrt auf dem Hochrhein zwischen der Schweiz und Deutschland. Das Abendessen nahmen wir ab 18:00 Uhr wieder in Buffettform im Parkhotel Waldeck ein.

Freitag und Samstag standen zur freien Verfügung. Viele Unternehmungen konnten selbst geplant werden. Mit dem Gästeticket waren Bus- und Zugfahrten kostenlos. Bustouren, die über ein Reisebüro gebucht wurden, mussten selbst bezahlt werden.

Besuch der Stadt Straßburg, dem Sitz zahlreicher europäischer, politischer Einrichtungen, unter anderem Europarat, Europaparlament, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Europäischer Bürgerbeauftragter und Eurokorps.

Freiburg, die Altstadt mit ihren Wahrzeichen – besonders dem Münster und den Bächle – ist Ziel von jährlich über drei Millionen Besuchern.

Eine Rundfahrt mit der Hochschwärzwälder Zäpfle Bahn durch die romantischen Schwarzwaldtäler.

Eine Busfahrt zum Feldberg, der mit 1493 m der höchste Berg in Baden-Württemberg ist. Er stellt auch die höchste Erhebung aller deutschen Mittelgebirge dar und ist damit der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen.

Insel Mainau. Sie ist definitiv ein Muss am Bodensee. Die große Parkanlage gehört zu einer der schönsten in ganz Europa und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Nach dem Abendessen im Parkhotel war das Spiel Deutschland gegen Schweden (2:1) Pflichtfernsehen.

Am Sonntag ging es zu einem Halbtagesausflug in das Markgräflerland mit Weinprobe und Abendessen. Das Land wird auch gerne die Toskana Deutschlands genannt. Eines der schönsten Täler ist das Münstertal. St. Trudpert, eine bedeutende Klosteranlage, haben wir besichtigt. Nach einem Aufenthalt in Staufen fuhren wir am Spätnachmittag zur Weinprobe in die Bezirkskellerei Markgräflerland in Efringen-Kirchen. Eine Weinprobe, mit vier verschiedenen Weinen, dazu gehörigem deftigem Essen, war der Höhepunkt. Der Winzer überzeugte uns mit seiner Kompetenz, seinem Wissen zu geschichtlichen Hintergründen des Weines und seine humorvolle Art. Wir erfuhren, dass beispielsweise der „Gutedel“ nur auf dem schönen Kaiserstuhl wächst, weil der lehmige Boden Grundlage für diesen Wein ist. Zufrieden und fröhlich gestimmt, ging es abends wieder zurück zum Erholungsheim.

Der Montag stand wieder zur freien Verfügung und konnte von jedem individuell gestaltet werden. Höhepunkt für alle war jedoch abends der Auftritt der Kindertrachtentanzgruppe Waldau mit Tanz, Musik und „Glocken-Vorführung“. Die Mitteilung, dass heute der letzte Auftritt der Kindertrachtengruppe aufgrund von Nachwuchsproblemen sei, berührte uns sehr und es floss so manche Träne. Selbst der singende Pauli-Wirt hatte Schwierigkeiten, die Stimmung wieder anzuheizen.

Am Dienstag wurde die Ganztagesfahrt nach Baden-Baden durchgeführt. Im Rahmen der Stadtbesichtigung erfolgte eine interessante Führung durch das weltweit bekannte Casino. Der Prunk der Einrichtung des Casinos machte uns sprachlos. Für eine eigene Erkundung von Baden-Baden war leider keine Zeit mehr, da man uns um 13.30 Uhr zum Essen im Landgasthof Hirsch erwartete und die Heimreise für 14.30 Uhr vorgesehen war.

Am Mittwoch wurde für uns gegen 15:00 Uhr ein Kaffeenachmittag mit Schwarzwälderkirschtorte sowie abends zum Ausklang der 10-tägigen Reise ein bunter Bauernabend veranstaltet. Der Brauer Sebastian erläuterte und erklärte ausführlich und anhand eines mitgebrachten Brenn-/Destilliergerätes den Unterschied und die Herstellung von Obstler, Obstbrand und Obstwasser, welche anschließend verkostet und gekauft werden konnten. Im Anschluss hieran wurde ein Theaterstück aufgeführt. Mit volkstümlicher Musik schloss der Abend gegen 22:00 Uhr.

Am Donnerstag traten wir nach dem Frühstück gegen 08:30 Uhr die Heimreise nach Jülich und Düren an. Nach zwei kurzen Pausen erreichten wir gegen 16:00 Uhr unsere Heimat.

Danke Leo für diese schöne Reiseplanung. Leider konntest du aus privaten Gründen nicht dabei sein. Dein Vertreter Hans hat dich vor Ort mit Bravour und zur großen Zufriedenheit der Reiseteilnehmer vertreten und stets dafür gesorgt, dass die Busfahrer den ihnen zustehenden Obolus erhielten. Wir hoffen, dass du bei der nächsten Fahrt nach Leiwen, im September, wieder mitfahren kannst.

(H.H.E/M.W.)

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